Geschichte
agps ist ein Architektenteam mit Büros in Zürich und Los Angeles, welches die Bereiche Architektur, Städtebau, Infrastruktur und Landschaftsarchitektur miteinander verbindet. Mit dem Verständnis von Architektur als gemeinsames Erkunden der Beziehung zwischen Entwurfsprozess und Produkt – von der Entwicklung urbaner Strategien bis zur Identifizierung spezifischer Bautechniken – ist die Arbeit geprägt von der Suche nach konzeptuellen, mehrschichtigen und prägnanten Eigenschaften, verbunden mit der Neugier auf das Überraschende.

Die Firma wurde 1982 in den USA gegründet und etablierte 1992 ein Atelier in der Schweiz. Marc Angélil, Sarah Graham und Manuel Scholl sind die derzeitigen Partner, Reto Pfenninger und Hanspeter Oester ehemalige Partner und Daniel Roos, Matej Draslar und Roman Schwitter derzeitige Associates.

Zu den gebauten Projekten zählen unter anderem das Dock E am Flughafen Zürich, die Umnutzung einer Fabrik für Wohnen und Gewerbe am Zürichsee, das Portland Aerial Tram in Oregon, das Esslinger Dorfzentrum in Egg mit Bahnhofplatz, Perrondach der Forchbahn, Postgebäude, Gewerbe- und Wohnbauten, der Hauptsitz der International Union for Conservation of Nature IUCN in Gland am Genfersee, das Kindermuseum in Los Angeles, die Zurich International School ZIS, eine Autobahneinhausung mit Park in Zürich, die Campusplanung mit Sportanlagen und Infrastrukturbauten für adidas in Herzogenaurach sowie mehrere Einfamilienhäuser in den USA und Wohnbauprojekte in der Schweiz.

agps erhielt eine Reihe von Auszeichnungen in Nordamerika und Europa. Dazu gehören mehrere Awards vom American Institute of Architects AIA, die Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich, der Nachhaltigkeitspreis „Umsicht – Regards – Squardi” des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA, den „best architects 2016 award“sowie Auszeichnungen für den innovativen Einsatz von Beton, Holz und Stahl in der Architektur.

Die Arbeiten von agps wurden international ausgestellt, beispielsweise an der Biennale von Venedig, am Steirischen Herbst in Graz, LA Next in Los Angeles, im Architekturforum Zürich, in der Aedes Gallery in Berlin, La Galerie d’ Architecture in Paris, der Harvard University Graduate School of Design GSD und University of Addis Ababa.

Im Buch „Blickwechsel: 17 Kurzgeschichten über Architektur“ werden siebzehn Bauten von verschiedenen Autoren aus der Sicht des Alltags beleuchtet.