Solothurn West
urban development master plan
Solothurn, CH
2006–2007
Langsamkeit als Chance. Solothurn hat Zeit und kann diese nutzen. Bei geringem Siedlungsdruck und zurückhaltenden Entwicklungsperspektiven wird ein Gebiet neu erschlossen. Das ermöglicht ungewohnte Perspektiven und Vorgehensweisen. Die Langsamkeit der Entwicklung birgt die grosse Chance, Qualitäten und Identitäten aufzuspüren, anzureichern und sich über einen langen Zeitraum entwickeln zu lassen. Ein solch langsam wachsender Stadtraum kann unvorhersehbare Bedürfnisse und Entwicklungen nachhaltig aufnehmen. Langsamkeit kann zu Langfristigkeit führen.
Klare landschaftsplanerische Setzungen in Kombination mit den Erschliessungsmassnahmen schaffen den Rahmen für vielfältige Räume, in denen sich unterschiedliche Nutzungen und Bauformen ansiedeln können – Räume, die auch über lange Zeit frei bleiben können. Die drei Elemente Auenalleen, Segetzhain und Blickräume bilden eine Struktur von Raumkammern, die als robuster Rahmen eine Vielfalt von Entwicklungsmöglichkeiten erlaubt.
client
Stadt Solothurn
competition team
Hanspeter Oester, Reto Pfenninger, Manuel Scholl (PV), Daniel Roos
project team
Hanspeter Oester, Reto Pfenninger, Manuel Scholl (PV), Daniel Roos (PL)
specialists
Graf Stampfli Jenni Architekten
Hansjörg Gadient
Enz & Partner
Zeugin Gölker
Wanner AG