Areal Schleife Zug
Die beiden 8´000 bzw. 9´000 m2 grossen Areale zeichnen sich durch ein sehr heterogenes Umfeld aus; im Osten das offene Gleisfeld, im Westen Gewerbehalle und Mietshäuser aus den 60er Jahren. Die Lärmbelastung durch die Gleisanlage, die heterogene Struktur der umliegenden Bauten, und die geforderte rückwärtige Erschliessung führen zu einer für Zug atypischen und neuartigen Lösung:
4 schlanke, linear in Nord-Süd Richtung verlaufende Baukörper bilden einen mit Laubbäumen bepflanzten Langhof. Dieser innenliegende, neuartige Stadtraum verleiht der Bebauung einerseits eine starke Identität im Sinne einer Adressbildung, andererseits weden neue nachbarschaftliche Beziehungen etabliert. Das Erdgeschoss wird mit den Zugängen zu den einzelnen Treppenhäusern, sowie den Durchgängen in den Langhof aufgelockert. Atelier- und Maisonettewohnungen ermöglichen das Arbeiten zu Hause, gemeinschaftliche Nutzungen, die 3 „speziellen Orte“, fördern den sozialen Austausch: ein gemeinschaftlich genutzter Pavillon im Norden, eine über die Feldstrasse verlaufende Brücke und der Grünraum um den freigelegten Bach im Süden.
Durch die unterschiedliche Tiefe der 4 Baukörper kann für jeden eine andere Typologie gewählt werden, die für ein vielfältiges Wohnungsangebot im gesamten Areal sorgen, aber auch spezifische Reaktionen auf die umliegenden Ranbedingungen erlauben.














