Maaghof

Wohn- und Dienstleistungsgebäude im Maag-Areal

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Städtebau
Die Setzung des Baukörpers entspricht dem Bebauungskonzept des Maag-Areals Plus. Die Gesamtvolumetrie ist mit zwei Einschnitten gegliedert. Die Einfachheit dieser Volumetrie unterstützt das klare Gesamtkonzept des Maaghofs, so dass sich die drei Gebäudeteile mit dem benachbarten Einzelbau zur Grossfigur ergänzen. Es entsteht ein von mehreren Architekten gebautes Ensemble, welches einen gemeinschaftlichen Wohnhof umgrenzt. Gegen Osten steht der Wohnhof mit den grosszügigen dreigeschossigen Durchgängen in direktem Bezug zum urbanen Strassenraum.
Im Erdgeschoss mit Eingangshallen, Gewerberäumen und Veloparkierungen belegt. Im nördlichen Bereich wird die Gebäudetiefe auf 12.50 m reduziert. Durch diese Massnahme wird der Strassenraum erweitert. Dies schafft einen Übergang zum Mobimoplatz und unterstützt die städtebauliche Präsenz des dortigen Hochhauses.

Wohnungen
Die Standardwohnungen im östlichen Gebäudeteil sind hauptsächlich als Dreispänner angelegt. Die 3 1/2 und 4 1/2 Zimmerwohnungen sind zweiseitig orientiert, mit durchgehenden Wohnbereichen, welche sowohl zur Strasse wie auch zum Hofraum in Beziehung stehen.
Ein breiter Wohnungsmix mit unterschiedlichen Wohnungstypologien für eine gute soziale Durchmischung ist angestrebt. Dieser vielfältige Mix und die speziellen Wohnungen sind ein wichtiges Element des Projektes.

Architektur
Der architektonische Ausdruck ist zurückhaltend und unspektakulär gehalten, um die klare und einfache Volumetrie zu akzentuieren. Die Gestaltung der Fassade mit einer Bänderung, in Fenster- und Brüstungsbänder, wird bewusst als System eingesetzt. In diesem System werden die horizontalen Brüstungsbänder mit vertikalen Bändern verwoben. So sind die Geschosse nicht einfach nur gestapelt, sondern werden zur Grossform gefügt. Die Brüstungsbänder im ersten und zweiten Obergeschoss sind speziell materialisiert, dies wertet die Präsenz des Gebäudes auf der Stadtebene auf.