Esslinger Dreieck

Wohnen in den Bäumen

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- Im nördlichen Bereich des Esslinger Dreiecks soll eine Wohnanlage in einem parkähnlichen Kontext entstehen. Vier punktförmige Bauten unterschiedlicher Höhe treten als beinahe tanzende Objekte im Raum in Erscheinung. Eine Reihe von Gegensatzpaaren - hoch vs. tief, offen vs. geschlossen, weit vs. eng, weich vs. hart, innen vs. aussen - tragen zu einem spielerischen Umgang mit Raum- und Baukörpern bei.
- Von grosser Bedeutung sind die vorgelagerten und allseitig umschliessenden Balkonbereiche der Wohnbauten. Diese schaffen für alle Wohnungen eine Pufferzone zwischen Innen- und Aussenraum. Eine flexible Aussenhülle aus einem segeltuchartigen Material - für Sicht- und Sonnenschutz - vermitteln den Eindruck einer weichen Membran. Der gewünschte Grad an Transparenz wird von den Bewohnern festgelegt. Die grosszügigen Balkone sind als Erweiterung der Wohnflächen konzipiert. Der informelle Charakter von Balkonmöblierungen - Pflanzentroge, Gartentische, Sonnenstühle, etc. - tritt durch die kontinuierliche Hülle in den Hintergrund.
- Pro Geschoss sind vier Wohnungen angeordnet, die je zweiseitig orientiert sind und Sichten in zwei Himmelsrichtungen ermöglichen. Die vier Bauten sind in ihrer Organisation und Konstruktion identisch. Das Prinzip des Grundrisses baut auf konzentrisch angeordneten Zonen auf. Im Zentrum ist der Erschliessungskern mit Treppe und Lift - darüber ein grosses Oberlicht, um Tageslicht ins Gebäude zu bringen. Der nächste Ring umfasst alle Nasszonen wie auch die Eingangbereiche der
Wohnungen. In der nächsten Schicht sind alle Hauptnutzflächen angeordnet mit Wohn- und Schlafräumen. Aussen vorgelagert befindet sich die Balkonzone mit offenen Geländern und der Hülle aus Stoff.