Stellwerk

RailCity Winterthur

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Am nördlichen Ende des lang gezogenen Winterthurer Bahnhofplatzes gilt es für die bestehende Abfolge der SBB-Bahnbauten mittels des in zwei Etappen geplanten Neubaus einen Abschluss zu finden. Der rund 160 m lange Gebäudekomplex ist vertikal in drei Bereiche gegliedert.
Das bestimmende Leitbild für die Entwurfsidee ist die Form des Stapels.
Erdgeschoss, Haupt- und Dachkörper bilden mit Vordach und Fugengeschoss einen Stapel, als wären diese Baukörper Kisten, die verschieden gross und leicht verschoben aufeinanderliegen. Das „Stapeln“ ist ein gestalterisches Mittel, um das Gesamtvolumen des Gebäudes zu unterteilen. Dieses erscheint durch die Gliederung leichter, beweglicher und erfährt in seiner Komposition eine rhythmische Aufladung.
Während sich die einzelnen Stapelelemente in ihrer Grösse und volumetrischen Form klar voneinander abheben und unterscheiden, sind sie sich in ihrer Materialisierung und Farbgebung ähnlich. Die Gestaltung der Fassaden erscheint, was Material und Farbe angeht, auf den ersten Blick einheitlich und vermag dadurch die Formen zu binden. Erst auf den zweiten Blick und vor allem auch im Licht- und Schattenspiel zeigen sich feine aber klare Unterschiede.



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